| Urlaub machen, wo Mozart und Sisi flanierten |
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Die fünf Bayerischen Staatsbäder garantieren fürstliche Erholung
(djd). Schon im 17. und 18. Jahrhundert - lange bevor Wellness in Mode kam - legten Staatsoberhäupter, Künstler, Adelige und ihre Damen Wert darauf, Körper, Geist und Seele hin und wieder etwas Gutes zu tun. So reisten sie auch in die reizvolle Umgebung der fünf Bayerischen Staatsbäder, um sich mit den örtlichen Heilmitteln kurieren zu lassen. Entsprechend lang ist die Liste europäischer Prominenz, die in mehr als 200 Jahren in Bad Bocklet, Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Reichenhall und Bad Steben Erholung suchte. Regenerieren wie eine Kaiserin Waren die prominenten Gäste einmal von den bezaubernden fränkischen und oberbayerischen Landschaften zwischen Rhön, Frankenwald und Berchtesgadener Alpen und von der Wirkung der Anwendungen angetan, kamen sie immer wieder. So machte Mozart auf seinen Reisen nach Italien regelmäßig einige Tage Station in Bad Reichenhall. Ludwig I. von Bayern versuchte in Bad Brückenau, für ein paar Wochen der turbulenten Münchner Residenz zu entfliehen. Bismarck wiederum kurte regelmäßig in Bad Kissingen, wo er während seines Aufenthalts sogar den Regierungssitz einrichtete. Auch Sisi - Kaiserin Elisabeth von Österreich - kam in die damals weltpolitisch bedeutsame Kurstadt, stärkte ihre Selbstheilungskräfte jedoch auch in Bad Bocklet. Alexander von Humboldt ließ sich einige Jahre in Bad Steben nieder, bevor er auf seine weltweiten Forschungsreisen ging. Tradition trifft Innovation Ihren Charme haben diese traditionsreichen Kurorte bis heute bewahrt. So können sich die Gäste in dem gediegenen Ambiente der Wandelhalle von Bad Kissingen mit ihrem lichtdurchfluteten Rossinisaal oder im edlen Königlichen Kurhaus von Bad Reichenhall selbst ein wenig königlich fühlen. Barocke Parkanlagen, Arkadenbauten, gotische Gewölbe und Säulenwandelhallen erinnern in allen fünf Kurstädten an vergangene Tage. Der seither ungebrochene Erfolg der Staatsbäder beruht auf hochwertigen, natürlichen Heilmitteln - Mineralquellen, Naturmoor und Salz -, die heute mit innovativen medizinischen Erkenntnissen und modernen Therapieansätzen verknüpft werden. So umfasst das breite Angebot neben Trinkkuren, Bädern, Inhalationen, Naturmoorpackungen und Kneippgüssen auch Thalasso, TCM und exotische Wohlfühlanwendungen wie Shiatsu, Hot Stone oder Lomi Lomi Nui. In drei der Staatsbäder wird das Wohlfühlangebot durch entspannende Wasserwelten, Saunalandschaften, Fitnessclubs und Beautyabteilungen in stilvollen Thermenlandschaften abgerundet. Präventionsangebote pauschal buchbar Nähere Informationen zum Spektrum der klassischen und modernen Anwendungen, zu denen auch Physiotherapie, ästhetische Chirurgie, Osteopathie, Akupunktur und Craniosacraltherapie gehören, bietet die gemeinsame Internetplattform www.bayerische-staatsbaeder.de, unter der sich die fünf traditionsbewussten Wellnessorte kürzlich zusammengeschlossen haben. Diverse Präventionsangebote und Kurarrangements zur Entspannung, Rückenkräftigung und zum Fasten erleichtern Gästen auch kurzfristige Buchungen. Unverwechselbare Individualität Trotz ihrer historischen Gemeinsamkeiten sind die fünf Bayerischen Staatsbäder unverwechselbar, denn ihre natürlichen Heilmittel bringen unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte mit sich. So verfügt das Biedermeierbad Bad Bocklet über die stärkste Stahlquelle Deutschlands. Das eisenhaltige Heilwasser kräftigt das Immunsystem und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Das an den Ausläufern der Rhön gelegene Bad Brückenau hat sich bereits vor 250 Jahren als Nierenheilbad einen Namen gemacht. Die sieben Quellen des Kurstädtchens sind auch bei Arthritis und dem Burnout-Syndrom hilfreich. Bad Steben im Naturpark Frankenwald wurde vor 175 Jahren als Mineral- und Moorheilbad bekannt. Die in Westeuropa einzigartige Kombination der Heilmittel Radon, Kohlensäure und Naturmoor wird gegen Rheuma, Gelenkbeschwerden und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Im glamourösen Bad Kissingen wiederum werden mit sieben Quellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma und Diabetes sowie Tinnitus und psychosomatische Beschwerden behandelt. Im alpennahen Bad Reichenhall wirken Salz, Sole, Laist, Latschenkiefer und das alpine Reizklima Atembeschwerden, Hautproblemen, Stress sowie orthopädischen Erkrankungen entgegen. Foto: djd/Bayerische Staatsbäder
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